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Matthias Dahms - Son of Berlin

 
 

Der Motor europäischer Zivilisation: Berlin

Während der vergangenen Jahrhunderte war Berlin der Ausgangspunkt für großen Wandel in Politik, Kultur und Bildender Kunst. Während des 18. und 19. Jahrhunderts war Berlin preußische Hauptstadt, der preußische König ließ die weltberühmte Museumsinsel erschaffen, die bis heute weltweit Staunen und Bewunderung hervorruft.


Als sich Europa auf dem Weg von den Monarchien der Vergangenheit zu den neuen republikanischen Gesellschaftsordnungen befand, bot Berlin Asyl für alle europäischen Intellektuellen. Berlin erlebte die beiden Weltkriege, wie auch die Teilung und die Wiedervereinigung und ist nun wieder die Hauptstadt Deutschlands.


So ist Berlin der einzig wahre Geburtsort des Musikers Matthias Dahms. Nach den Einflüssen seines Backgrounds gefragt, antwortet Matthias augenzwinkernd: ,Eine Stadt wie Berlin bringt uns dazu, daran zu glauben, dass alles unter den Sternen frei sein muss.‘ Ja, dort, wo eine echte multikulturelle Gesellschaft entstanden ist, wo politische Geschichte fortgeschrieben wird, wo sagenhafte Kunstobjekte in der Nacht erstrahlen, wo zahllose Konzerte die Luft zum Klingen bringen: die Berliner erben einen weiten Horizont und einen freien Geist und geben ihn an die nächste Generation weiter.



Studium


Matthias Dahms studierte Orchestermusik und Musikpädagogik an der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe.
Nach erfolgreichem Diplomabschluss kehrte er nach Berlin zurück und begann ein Aufbaustudium an der Universität der Künste Berlin, das er wiederum mit Bestnote abschloss.

Zudem hatte er für die Dauer von drei Jahren Meisterklassenunterricht bei dem amerikanischen Vibraphonisten David Friedman und besuchte Meisterkurse und Workshops bei Keiko Abe, Bill Molenhof, Ed Soph, Billy Hart, Ed Thigpen, Billy Cobham, Dave Weckl, Carmine Appice, Steve Erquiaga, David Liebman, Richard Beirach, Pete York, Johnny L. Lane, Dudu Tucci, Rashied Ali, Bill Zien, Reinhard Flatischler, Gerald Cleaver, Peter Sadlo, Steve Ferrone, Jerry Granelli, Doug Hammond u.v.a.


Zu dieser Zeit gab er bereits international Solo- und Kammermusikkonzerte und machte Rundfunk-, Fernseh- und CD-Aufnahmen - unter anderem mit eigenen Kompositionen.



Meditationen über Musik und Interpretation

Seit 1986 ist Matthias Dahms als Dozent und Seminarleiter für Rhythmus und Improvisation an Hochschulen, Musikakademien, Konservatorien etc. im In- und Ausland tätig. 1987 trat er als Schlagzeuger mit dem Zirkus Krone auf, von 1990 an spielte er mit dem "Neuen Kammerorchester Berlin" unter der Leitung von Christoph Hagel und hatte Rundfunk- und Fernsehauftritte als Solist und mit diversen Orchestern und Ensembles.


"Musik zu machen ist ein Imaginationsprozess - wenn man keine Inspiration mehr vom Spielen bekommt, ist von der Musik nichts mehr übrig" sagt Matthias und zitiert ergänzend Karl Friedrich Schinkel: "Überall ist man nur da wahrhaft lebendig, wo man Neues schafft - überall, wo man sich ganz sicher fühlt, hat der Zustand schon etwas Verdächtiges, denn da weiß man etwas ganz gewiss. Überall da, wo man ungewiss ist, wo man also sucht, da ist man wirklich lebendig."

Dies erklärt auch, weshalb er aufhörte als Orchestermusiker zu arbeiten, um fortan ausschließlich kammermusikalisch und solistisch tätig zu sein. Ohne die laute Beteiligung eines Orchesters werden die Gefühle, die Technik, die Fähigkeiten und die Qualität eines Solisten dem Publikum und den Kritikern noch viel offenbarer:

"Sterne und Engel - außergewöhnliches Gespür für Stimmungen und Farben" (Rhein-Neckar-Zeitung);

"...ganz und gar beglückend ... nicht nur erstaunlich, sondern berührend - so attraktiv und sphärisch..." (Frankfurter Allgemeine Zeitung);

"An diesem Abend wurde das Publikum fortgetragen von der Musik des deutschen Perkussionisten Matthias Dahms" (Ming-Shen News, Taiwan, R.O.C.);

"Traumland von Tönen und Bildern" (Die Rheinpfalz);

"Rhythmical percussionism together with classical dream, Matthias Dahms created a music that conquers all. " (United Daily News, Taiwan).


Präzise Rhythmen bilden die Infrastruktur in Matthias' Musik. In den Kompositionen, in denen Vier- und Sechs-Schlägeltechnik eingesetzt wird, erklingt jeder Ton so schnell und so sicher, dass man den Eindruck eines Filmes im Bilderrahmen bekommt. Seine Musik verströmt eine märchenhafte Klarheit.
Matthias Dahms hört ganz auf seine Imagination während des Spielens und seine Vorstellung und Vorstellungskraft basieren auf Herz, Seele und einem freien, weltoffenen Geist.

Die Transparenz in Matthias' Musik versprüht unendliche meditative Teilchen, gerade so als würde man durch ein durchsichtiges Architektenmodell sehen.
Wann immer es zu einem solchen Augenblick kommt, sehen wir uns versucht, innezuhalten und das Leben als solches wieder und wieder zu reflektieren.

Matthias Dahms hat mittlerweile über 60 Kompositionen veröffentlicht, trat beim Festival für Elektronische Musik Berlin auf, gab Solo-Konzerte -z.B. in der Neuen National-galerie-, komponierte Filmmusik für die deutsche Fernseh-serie Feuerbach und den taiwanesischen Dokumentarfilm "Mid-Taiwan Cultural Circle" der mehrfach preisgekrönten Regisseurin Wuna Wu, war Mitglied des Ensembles Forum Neue Musik Berlin, konzertierte mit dem Berlin Improvising Composers Ensemble, mit dem Cocteau Ensemble, veröffentlichte eine ganze Reihe von Rhythmicals, sowie 17 Lehrwerke und Instrumentalschulen für Schlagzeug und Malletinstrumente, entwickelte ein einzigartiges Rhythmus-Programm für Kinder und Jugendliche ... etc. etc.

So versteht man, wie jedes Fragment von Matthias' Entwicklung auf der ganzheitlichen Struktur eines musikalisch-künstlerischen Panoramas basiert.“

(Jia-Chen Liu)

Name: Matthias Dahms

Universität: Universität der Künste Berlin, Staatliche Hochschule für Musik Karlsruhe, Freie Universität Berlin

Hauptfach: Schlagzeug/Musik-wissenschaft

Lieblingsfarbe: Blau

Lieblingsbücher: A Clockwork Orange (Burgess), Twelfth Night (Shakespeare), Die erdabgewandte Seite der Geschichte (Born), Brave New World (Huxley), Les jeux sont faits (Sartre), Malina (Bachmann), Homo Faber (Frisch), Die Welt der Maschine (Born), Ansichten eines Clowns (Böll), Revolutionsstücke (Müller), Der Untergeher (Bernhard), Mephisto (Mann), How to Save Your Own Life (Jong), Kalldewey  (Strauss), Faust (Goethe), Die Menschmaschine (Born), Who‘s Afraid of Virginia Woolf (Albee)

Lieblingsfilme: Jackie Brown, 12 Monkeys, Snow Cake, Pulp Fiction, The 5th Element, American Beauty, Things We Lost In The Fire, 1-2-3, Collateral, Mystery Train, The Gold Rush, Lime-light, Be Cool, The Devil Wears Prada, Night on Earth, The Fabulous Baker Boys, Coffee & Cigarettes, The Great Dictator, Lost in Translation, Breakfast at Tiffany‘s, Some Like It Hot, The Godfather, The Maltese Falcon, Shortbus, The Girl with the Dragon Tattoo, Nola Darling, A Single Man, The Yellow Handkerchief, Casablanca, Modern Times, La Strada, Det Sjunde Inseglet, Bandits, Vertigo, Psycho, Die Brücke, North By Northwest, Blue Velvet, The American Friend, The Jungle Book, OSS 117, A Fish Called Wanda, Easy Rider, The Sting, The Departed, The Shining, Babel, 8 Femmes, Rear Window, The Big Lebowski, Fargo, Who‘s Afraid Of Virginia Woolf, A Streetcar Named Desire, Adam‘s Æbler, Dead Man, La Grande Bouffe, 11:14, Elizabeth, Smoke, Magnolia, Delicatessen, Short Cuts, Le Voyage de Chihiro, Tonari no Totoro

Lieblingsessen: Chinese vegetarian Hot Pot; Sushi;

Lieblingsgetränk: Ling Zhi Coffee; Tony‘s frisch gepresster Orangensaft (Tan Zhi, Taichung County/Taiwan)

Lieblingszitat: „Wheresoever you go, go with all your heart“ (Konfuzius)

Lieblingsduft: ‘Black Violet‘ /

,Amber Absolute‘ (Tom Ford),

,Santos‘ (Cartier)

Lieblingsuhr:

‘Chrono Galactic‘ (Breitling)

Lieblingsfüllfederhalter:

‘Blue Ocean‘ (Pelikan Ltd. Edition), ‘Toledo’ (Pelikan)

Lieblingsmallets & -sticks:

Malletech (vibraphone); ABC / Mike Balter / Malletech (marimba); Vic Firth / Promark Sticks / Brushes etc.


Lieblingsmusik (Kleiner Auszug):

  1. Concerto in D Minor after A. Marcello, BWV 974 - II. Adagio (Glenn Gould)

  2. Concerto for Piano & Orchestra

No. 3 in D, BWV 1054 (G. Gould)

  1. Caro mio ben (Cecilia Bartoli)

  2. Valse sentimentale, Op.51, No.6

(Kyung Wha Chung)

  1. Méditation (James Ehnes)

  2. Pavane Pour Une Infante Défunte

(Duo Similia)

  1. Marimba Spiritual (Safri Duo)

  2. Invierno Porteño (A. Piazzolla)

  3. Oblivion (Astor Piazzolla)

  4. Cet été-là… (Youmi Kimura)

  5. Changes (Randy Crawford)

  6. I Loves You, Porgy (Nina Simone)

  7. I Wish You Love (Marlene Dietrich)

  8. The Man I Love (Terry Gibbs/Buddy

DeFranco/Herb Ellis Sextet)

  1. Flamenco Sketches (Miles Davis)

  2. Afro Blue (John Coltrane)

  3. Angel Eyes (Jazz Messengers)

  4. Gate of Faces (Gary Thomas)

  5. Köhntarkösz (Magma)

  6. Earth (Christian Vander)

  7. Om Zanka (Magma)

  8. Everytime I'm w/You (Danger Mouse)

  9. All Neon Like (Bjørk)

  10. Chasing Pavements (Adele)

  11. Are You Going w/Me (Pat Metheny)

  12. Little Wing (Neil Young)

  13. Waltz for Debbie (Bill Evans Trio)

  14. Space Circus (Return to Forever)

  15. Earth (Christian Vander)

  16. My Favorite Things (John Coltrane)

  17. Good night (Buffy Saint-Marie)

  18. Cool Blue (Joan Armatrading)

  19. Moments (James Brown)

  20. A Love Before Time (Tan Dun)

  21. Sometimes (My Bloody Valentine)

  22. Grünes Winkelkanu (Palais

Schaumburg)

  1. Der Mussolini (D.A.F.)

  2. Carrying No Cross (U.K.)

  3. Live With Me (Massive Attack)

  4. The Day Before the Day (Dido)

  5. Since I‘ve Been Lovin‘ You (Led Zeppelin)

  6. Liar (Profyle)

  7. Kiss of Life (Sade)

  8. Memorias Perdidas (Ojos de Brujo)

  9. Todos Mortales (Ojos de Brujo)

  10. Enter Sandman (Metallica)

  11. Humming (Portishead)

  12. Achilles‘ Last Stand (Led Zeppelin)

  13. Seven Days of Falling (E.S.T.)

  14. 200 Motels (Frank Zappa)

  15. The Torture Never Stops (F. Zappa)

  16. Yo‘ Mama (Frank Zappa)

  17. Come Sta, La Luna (Can)

  18. Flow Motion (Can)

  19. Da Zeuhl Wortz Mekanik (Magma)

  20. Funny Ways (Gentle Giant)

  21. Love Changes (Mother‘s Finest)

  22. She Flies On Strange Wings (Golden  

Earring)

  1. Sky Dancer (Ian Akkerman)

  2. Mama Rose (A. Shepp/J.van‘t Hof)

  3. Unknown Soldier (Roger Chapman)

  4. Qué Alegría (John McLaughlin)

  5. Scales (Johnny Rondo Duo)

  6. Magnetic Love Field (George Adams/

Don Pullen Quartet)

  1. The Planets (Gustav Holst/LSO)

  2. Scarlet Woman (Weather Report)

  3. Rudiger (Mark Knopfler)

  4. Luton to Lisbon (Fisher-Z)

  5. Song Within a Song (Camel)



Lieblinks:


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  1. Percussion Brandt (Noten/CDs)

  2. Ojos de Brujo

  3. Arthur Blythe

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